Grusel- und Horrorführungen

Grusel- und Horrorführungen

Individuell geführte Touren zum Thema Grusel- und Horrorführungen

1Von Vampiren, Untoten und Scheintoten – Friedhofsgruseln vom Feinsten

Von Vampiren und Scheintoten – Friedhofsgruseln vom Feinsten

Der Friedhof ist von Alters her ein Ort, den wir meiden und fürchten. In früherer Zeit wohnten dort die Geister der Verstorbenen und der Untoten, die sich nachts aus ihren Gräbern erhoben, um aus Böswilligkeit Menschen zu töten und sich von ihrem Blut und Fleisch zu ernähren. Nicht umsonst legen wir in der Dunkelheit einen schnelleren Schritt ein, wenn wir an einem Friedhof vorbeikommen. Früher erzählen sich die Leute, dass man in der Dunkelheit das Schmatzen der Toten auf dem Friedhof hören konnte.

Die Führung will ein paar dieser Untoten vorstellen: Nachzehrer, Siebtöter, Klopfer, Alpe – allgemein Vampire und Blutsauger. Bei einem Besuch im Mausoleum von Gans und in der Gruftenhalle erfahren sie alles über Graf Dracula und was er mit Sexualität zu tun hat, die Geschichte der Blutgräfin oder warum auch die Gebrüder Grimm auf untote Kinder in ihren Märchen zurückgriffen. Ganz nebenbei erfährt man was der ursprüngliche Sinn der Totenlichter war, warum in der Innenstadt beerdigt wurde und welche skurrilen Rituale um die Verstorbenen in früherer Zeit getrieben wurden.

Treffpunkt: Hauptfriedhof Neues Portal Trauerhalle, Eckenheimer Landstraße 194, 60320 Frankfurt
Endpunkt: Hauptfriedhof Guftenhalle, Ausgang Rat-Beil-Straße, 60318 Frankfurt
Dauer: circa 1,5 Stunden

Kinderwagen/Rollstuhlgerecht: Bedingt, da Mausoleum und Gruftenhalle nicht ebenerdig sind
Besonderheiten: Die Tour ist für Jugendliche unter 14 Jahren nicht geeignet.

2Friedhofskriminalität - Von Leichenräubern und Pestgeschichten – Als man für die Anatomie noch stahl

Von Leichenräubern und Pestgeschichten – Als man für die Anatomie noch stahl

Der Friedhof war schon von je her ein Ort, an dem man das schnelle Geld machen konnte, gerade in der Neuzeit, als die pathologischen Untersuchungen an den Universitäten noch verboten waren, Mediziner aber „Anschauungsmaterialien“ brauchten. So florierte der Handel mit frisch Verstorbenen und Leichenteilen für die hiesigen Apotheken und anatomischen Anstalten.

Stichpunkt Beschaffungskriminalität: Auf  dem Friedhof gibt es andere Dinge, die häufig entwendet werden, wie Skulpturen, Urnen, Altmetalle, Blumen für die Freundin. Auch Grabschändung kommt häufig vor. Ein weiteres großes Thema auf der Führung ist der Schwerpunkt Seuchen, Pathologie und Forensik: Wie ging man in den Hochzeiten großen Seuchen mit den Problemen um? Was ist beispielsweise eine Body Farm, gibt es eine Grabstätte für Körperspender und warum ist es so wichtig zu wissen, welche Prozesse eine Leiche bei der Verwesung durchläuft?

Treffpunkt: Hauptfriedhof Neues Portal Trauerhalle, Eckenheimer Landstraße 194, 60320 Frankfurt
Endpunkt: Hauptfriedhof Guftenhalle, Ausgang Rat-Beil-Straße, 60318 Frankfurt
Dauer: circa 1,5 Stunden

Kinderwagen/Rollstuhlgerecht: Bedingt, da Mausoleum und Gruftenhalle nicht ebenerdig sind
Besonderheiten: Die Tour ist für Jugendliche unter 14 Jahren nicht geeignet.

3Orte des Gruselns und Grauens – Spukorte und Geister in Frankfurt

Orte des Gruselns und Grauens – Spukorte in Frankfurt

Es gibt sie noch, die alten gruseligen Orte in Frankfurt. Man muss genau hinschauen und wissen was man in der Nacht sucht, um die Mauern zu finden, die stöhnen und wehklagen, die menschenleeren Gassen, die uns Geschichten aus längst vergangen Tagen erzählen wollen.
An diesen Orten hausen die Frankfurter Geister und Gespenster, die keine Ruhe finden. Alte innerstädtische Friedhöfe, die längst verschwunden sind, die ehemaligen Hinrichtungsorte wie Rossmarkt und Hauptwache, alte Kirchen und Totenwege liegen auf unserem Weg.

Erfahren Sie mehr über die Kinderalpträume Heinrich Hoffmanns und was er einmal besser machen wollte, was die moderne Jugendkultur in Frankfurt für einen Zusammenhang mit neuen Stadtgeistern hat. Warum glaubten die Frankfurter in früherer Zeit, dass man am Dom das Schmatzen der Toten hören konnte und was hat es mit dem Gierhals auf sich? Wo spuckte das Muhkalb hinter dem Römer und warum sorgte der Hammermörder in der Neuzeit für ein Aufleben des Gruselns. Lassen sie sich eine Gänsehaut von all den wunderbar gruseligen Nachgespenstern, Todessern, Hexen und Weißen Frauen machen, die Frankfurt bevölkern.

Treffpunkt: iTrafiQ-Häuschen Hauptwache, Zeil 129, 60313 Frankfurt
Endpunkt: Hainer Hof am Dom, 60311 Frankfurt
Dauer: circa 1,5 Stunden

Kinderwagen/Rollstuhlgerecht: Ja!
Besonderheiten: Die Führung nicht geeignet für Jugendliche unter 14 Jahren

4Frankfurt Nightwalk

Leichenräuber und Pest

Tourenbeschreibung folgt umgehend!

 

5Frankensteins Erben - Medizin aus vergangenen Tagen - Steinschneider, Quacksalber und Zahnreißer

Von Leichenräubern und Pestgeschichten – Als man für die Anatomie noch stahl

Auf dem Klapperfeld fand man Leprakranke, im Haus zum Elefanten wurde heimlich seziert & vom Friedhof kamen Leichen für die anatomische Ausbildung von Hebammen, Chirurgen & Medizininteressierten. Die Heilmethoden waren barbarisch; Dreck & Kot fand man in jedem Krankensaal; Jährlich gab es Seuchen; Patienten wurden wie Gefangene gehalten. Freuen Sie sich auf einen gruseligen Rundgang mit haarsträubenden Orten & Details zur Medizingeschichte FFMs.

Dubiose Heilmethoden hat es immer schon gegeben. In einer Stadt wie Frankfurt, in der das Leben pulsierte und Menschen zu Markt und Messe anzog, kamen auch die Kranken aus allen Himmelsrichtungen, um sich heilen zu lassen. Am Marktstand des fahrenden Quacksalbers gab es allerlei Wundermittelchen, die einen Alten wieder jung, einen Blinden sehend und einer Unfruchtbare das Allheilmittelchen verkauften, inklusive informativem Theaterstück. Quecksilber spielte da eine entscheidende Rolle. In den Psychiatrien und Nervenheilanstalten der frühen Neuzeit setzte man auf Schocktherapien und nannte die Patienten noch Irre.

Woher bekamen die Apotheker ihre Arzneien und warum war der Friedhof und der Galgen dabei ein so wichtiger Ort? Wo wurden Leichen seziert und warum nur im Geheimen auf Einladung des Doktor Senckenbergs?

Zu Pestzeiten trugen der Medicus die berühmte Rabenmaske und versuchte die Kranken mit Mäusekot, Rosenblüten und allerlei duften Kräuter zu kurieren. Frühe Chirurgen legten Pferdehaare in Wunden, dass diese gewollt zu eitern anfingen, weil sie davon ausgingen, dass der Eiter die Wunde säubert. Ebenso obskur war die Methode offene Wunden und Brüche mit siedendem Öl auszubrennen. Die Gegenseite des klösterlichen Behandlung konnte nicht gegensätzlicher sein: Viele Kräuter, Öle, Einläufe und Bäder. Das Gotteslob war dabei ebenso wichtig, wie eine ausgewogene Ernährung.

Viele der Heilmethoden sind haarstäubend und muten gar an Foltermethoden an. Grund genug, sich diesen einmal ganz in Ruhe zu widmen.

Treffpunkt: Vor dem Café Nachtleben, Kurt Schuhmacher Straße 45, 60313 Frankfurt
Endpunkt: Sankt Peterskirchhof, Bleichtraße, 60313 Frankfurt
Dauer: circa 1,5 Stunden

Kinderwagen/Rollstuhlgerecht: Bedingt, da der Friedhof nicht gepflastert ist
Besonderheiten: Die Tour ist für Jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet.

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